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Was ist neu bei Kaspersky Anti-Virus 2010?
Basierend auf der Sandbox-Technologie hat Kaspersky sein Anti-Virus-Programm in der 2010 Version mit einer neuen Komponente ausgestattet, die der Hersteller SafeRun getauft hat. Dabei kann eine beliebige Software z.B. der Browser zunächst in einem vom Rest des Systems abgekoppelten Teil (bildlich gesprochen quasi in den Sandkasten gesetzt, daher der Begriff Sandbox) installiert und genutzt werden, wo sie keinen Scahden anrichten kann und den Rest des Systems nicht mit Viren infizieren kann. Dazu wird die Software im Menüpunkt "Programmkontrolle" hinzugefügt. Startet man das Programm anschließend, wird man einen gelb leuchtenden Rahmen um das Fenster herum bemerken, der signalisiert, dass die Software in einem geschützten Modus ausgeführt wird.
Kaspersky Anti-Virus 2010 in Testberichten
Kaspersky Anti-Virus 2009 wurde in der Ausgabe 10/2008 des Computer-Magazins PCWelt, der Ausgabe 23/2008 des Magazins c't Magazin für Computertechnik getestet und vom Portal testberichte.de bewertet. PCWelt vergab dabei die Note 1,6 (gut), während testberichte.de das Programm mit 1,4 (sehr gut) bewertete. c't vergab in seinem Testbericht keine Note urteilte aber, dass die Viren- und Spyware-Erkennung sowie die Geschwindigkeit des Programms sehr gut sind.
In allen Tests überzeugte die Sicherheit der 2009er Version von Kaspersky Anti-Virus: Sowohl die Viren-Erkennungsrate (99%) wie auch die Spyware-Erkennungsrate (98%) sind sehr gut. Version 2009 überprüft nun auch das System auf bestehende Sicherheitslücken, weist beispielsweise auf vorhandene, aber nicht installierte Sicherheitsupdates oder riskante Browsereinstellungen hin. Das Antiviren-Programm von Kaspersky wird abgerundet durch proaktive Erkennung neuer Bedrohungen, und eine Instant-Messaging-Verschlüsselung (ICQ und MSN) sowie sehr häufige, automatische Updates.
Was die Performance der Software angeht, so kann man festhalten, dass Kaspersky Anti-Virus 2009 wirklich schnell ist. Die Scangeschwindigkeit wurde unter anderem dadurch optimiert, dass Whitelists verwendet werden. Darin sind alle als unschädlich bekannten Programme festgehalten, z.B. Programme des Office-Pakets. Diese werden dann nicht ständig kontrolliert, was den Rechner weniger belastet. Besonders ressourcenschonend ist das Kaspersky-Programm damit allemal.
Eine automatische Konfiguration gehört zu den Produkt-Features ebenso wie die Selbstschutzfunktion vor unbefugtem Abschalten oder Anhalten des Programms. Ebenfalls dabei: Wiederherstellung der korrekten Systemeinstellungen nach Entfernung der schädlichen Software. Auch dieses Feature funktioniert bei Kaspersky einwandfrei. Was dem Programm im Vergleich zu wenigen anderen Antiviren-Programmen lediglich fehlt ist ein Spiele-Modus.
Die Bedienung des Programms ist leicht und intuitiv, die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich gegliedert. Anschauliche Reports (Statistiken) mit grafischer Darstellung sowie aussagekräftige Dialog-Fenster mit allen wichtigen Informationen sind besonders hilfreich. Schließlich hilft ein Aufgaben-Assisten dabei, auch nicht alltägliche Virenschutzmaßnahmen schnell zu erledigen. DIes ist besonders für Einsteiger eine Hilfe. Für Profianwender bietet Kaspersky erstmals die Möglichkeit, die Rechteverwaltung für jedes einzelne Programm bis aufs kleinste Detail selbst zu konfigurieren. Mit nur wenigen Mausklicks können Einschränkungen im Zugriff auf persönliche Daten bis hin zur kompletten Isolation einzelner Programme vom restlichen System definiert werden.
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