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Was ist neu bei Kaspersky Internet Security 2010?
Basierend auf der Sandbox-Technologie hat Kaspersky sein Anti-Virus-Programm in der 2010 Version mit einer neuen Komponente ausgestattet, die der Hersteller SafeRun getauft hat. Dabei kann eine beliebige Software z.B. der Browser zunächst in einem vom Rest des Systems abgekoppelten Teil (bildlich gesprochen quasi in den Sandkasten gesetzt, daher der Begriff Sandbox) installiert und genutzt werden, wo sie keinen Scahden anrichten kann und den Rest des Systems nicht mit Viren infizieren kann. Dazu wird die Software im Menüpunkt "Programmkontrolle" hinzugefügt. Startet man das Programm anschließend, wird man einen gelb leuchtenden Rahmen um das Fenster herum bemerken, der signalisiert, dass die Software in einem geschützten Modus ausgeführt wird.
Die zweite neue Funktion, der URL-Advisor soll Anwender besser vor unsicheren Seiten im Internet schützen. Hierfür bringt die Suite eine Browser-Erweiterung für den Internet Explorer und den Firefox mit. Erkennt die Internet Security einen Link zu einer gefährlichen Webseite, blendet sie einen farblich markierten Warnhinweis ein. Das kann den Internet-Surfer vor einem gefährlichen Klick retten.
Darüber hinaus bietet Kaspersky nun auch einen Spiele-Modus an. Der erlaubt Online-Spielern einige Schutzfunktionen, wie das Einblenden von Erinnerungs-Fenstern, Updates und Scans vorübergehend zu unterdrücken. Diese Funktionen, die sich ungünstig auf die Verbindungsgeschwindigkeit mit dem Spiele-Server auswirken können, werden später nachgeholt. Der Spiele-Modus sorgt so für ungebremsten Spiele-Spaß.
Kaspersky Internet Security 2010 in Testberichten
Zur Erinnerung: Kasperskys 2009er Version der Internet Security war laut ComputerBild die meistverkaute Software des Jahres 2009 in Deutschland. Das war wohl kein Zufall, hatten doch etliche Fachmagazine die Sicherkeitssoftware zu den besten Produkten unter den Internet Secuity Suiten gekürt. So hatte beispielsweise CHIP mit 76 von 100 Punkten die Internet Security 2009 zum Testsieger eines umfangreiche Internet-Security-Vergleichstests erklärt.
Nun aber das: nur wenige Tage nach Erscheinem (am 29.06.2009) testete PC Welt als erstes Magazin die 2010er Version und stellte einige Fehler fest. So wurden zum einen nicht alle Schädlinge erkannt, andererseits lieferte Kaspersky Internet Security 2010 mehrere Fehlalarme. Alle anderen Prüfungsteile absolvierte Kasperskys Sicherheitssoftware ohne Fehl und Tadel.
Mittlerweile hat Kaspersky diesen Fehler als ein Problem der Entpacker-Routine des Scanners identifiziert und behoben, wie CHIP Online am 6. Juli berichtete. Positiv bewertet das Magazin außerdem die geringe Anzahl der Fehlalarme, verhaltensbasierte Erkennung und Säuberung des Systems sowie die Leistungsfähigkeit des Programms. CHIP-Zitat: Kaspersky Internet Security 2010 ist keine Systembremse.
PC Praxis hat schliesslich in der Ausgabe 8/2009 nun ebenfalls getestet und meint: "Kaspersky Internet Security 2010 überzeugt technisch durch viele sichere Detaillösungen und einen starken Viren-Scanner".
Was ist bei Kaspersky Internet Security 2010 beim Alten geblieben?
Wie schon der Vorgänger zeichnet sich auch die neue Kaspersky-Suite durch eine schicke Benutzeroberfläche, einfache Bedienung, gute Voreinstellungen ohne ständige Warnhinweise und ordentliche Leistung aus. Einige Funktionen der Vorgängerversion wurden dabei verbessert, so z.B. die virtuelle Tastatur. Es genügt nun ein Klick auf das entsprechende Symbol im Browser, und Login-Daten, Passwörter und Kreditkartennummern wandern geschützt vor Keyloggern ins Dialogfeld. |